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Baby on board.

Baby am Strand

Ich möchte heute über unsere Urlaube schreiben.
Ein ungewöhnlicher Zeitpunkt mitten im November? Ja, vielleicht.
Vielleicht möchte ich mir die kalten Tage einfach etwas wegträumen… Aber ich liebe es auch zu planen. Das Jahr 2017 neigt sich seinem Ende zu und das neue spannende Jahr steht vor der Tür. Für Frühplaner wie mich kein schlechter Zeitpunkt bereits über Urlaub nachzudenken.

Wir haben 2017 drei unterschiedliche Urlaubs-Varianten mit Kind erfolgreich erprobt und finden „die Mischung macht´s“!

Vor ziemlich genau einem Jahr, im Dezember 2016, haben wir den weiten Weg auf uns genommen, um in einem verschneiten, romantischen Dorf in den Alpen Urlaub zu machen. Ein besonders charmantes Wellness-Hotel dort hat es uns angetan und so fuhren wir durch die Nacht mit der schlafenden Klein-Frida. (Dies ist die beste und einzige Möglichkeit für uns lange Strecken zu bewältigen). Da Wellness mit Kind bzw. Baby schier unmöglich ist und auch die Wandermöglichkeiten etwas eingeschränkter, entstand die Idee Fridas Großeltern in den Reiseplan mit einzubeziehen. Mit Erfolg und Begeisterung! Eine tolle Win-Win-Situation, denn Frida verbringt liebend gern Zeit mit ihren Großeltern (und umgekehrt) und wir haben nicht verlernt Zeit ohne Kind genießen zu können –  mit einem Bier auf der Bergshütte oder im wunderbaren Wellness-Bereich.

Im Sommer 2017 folgte der langersehnte Sommerurlaub. Unsere Freundes-Reisetruppe setzte sich aus  3 Pärchen und 4 Kindern zusammen. Wir trafen uns in einer schönen Finca auf Mallorca mit Pool, Terrasse und viel viel Platz, denn den braucht man für soviele Gäste. Vor allem die kleinen Gäste haben ja so wahnsinnig viel Gepäck – allein die ganzen Pooltiere und Strandutensilien belagerten schnell den Außenbereich. Es war wuselig, laut und schön, wie erwartet mit vier kleinen Mädels. Wenn die eine satt ist, hat die nächste Hunger; bis alle mal wieder gebadet und im Bett sind vergeht Zeit. Der Vorteil ist, dass die anderen bestenfalls bereits den Aperol Spritz auf der Terrasse vorbereitet haben und somit alle Anstrengung schnell vergessen ist. Man muss ehrlicherweise sagen, dass klassisch „Erholung“ anders aussieht. Tapetenwechsel – Auf jeden Fall! Spaß – Klar! Würde ich das wieder machen – Unbedingt!
Man muß sich trotzdem darauf einstellen, dass man mindestens genauso viel Zeit in der Küche verbringt wie zu Hause. Die gleichen beliebten Haushalts-/Alltagsaufgaben müssen erfüllt werden und zwar im Großfamilien-Stil! Ist man aber gern zusammen und erwischt man eine Gruppe von entspanntem Naturell, dann ist es einfach wunderbar und man möchte es keinen Sommer mehr missen!

Die kleinen Stressfaktoren des Selbstversorger-Urlaubs auf der Finca haben wir dann auf Teneriffa im Hotel wett gemacht. Eine Woche Halbpension in einem großen Hotel mit Disneyähnlich angelegten Poollandschaften. Eine Art Hotel, in der wir früher als Paar ohne Kind eher weniger eingebucht hätten. Heute mit Frida ändert sich die Sichtweise und wir erkennen die Riesenvorteile, die es bietet. Die Nähe zum Meer, die Auswahl an verschiedenen Restaurants, das kinderfreundliche Personal, die unterschiedlichen Pools für jeden Geschmack und jedes Alter sind nur einige Beispiele für alles, was zu Zufriedenheit und Entspannung von Groß und Klein führt.

Wie doch so oft im Leben ist es die Kombination aus unterschiedlichen Dingen, die es so erfüllend macht. Wir freuen uns auf die Urlaubsplanung 2018!

 

 

 

 

 

 

 

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